Es gibt viele Arten von Theater:
Kindertheater, "klassisches" Theater, experimentelles Theater, Tanztheater, Musiktheater, schwarzes Theater, Straßentheater u.v.m.
Neben diesen unzähligen Formen gibt es auch das Dinnertheater, wiederum in verschiedenen Varianten: Dinnerkrimi, Varieté, Clownerie, Event..
Im Fall von Dinnerkrimi ist es so, dass die Zuschauer nicht auf eine Bühne schauen, sondern die Schauspieler unter ihnen und auch mit ihnen agieren. Es kann also gut sein, dass der Gast direkt von einem Darsteller angesprochen wird und antworten soll. Diese Form geht sogar soweit, dass je nach Dinnertheater-Company den Zuschauern kleine Rollen angeboten werden.
Natürlich können sie nicht den Verlauf der Handlung beeinflussen, wohl aber mit gut gesetzten Sprüchen den Schauspielern die Schau stehlen.
Dinnertheater setzt v.a. auf den Unterhaltungswert und versucht, ein stilvoll präsentiertes Gänge-Menü mit leichter, humorvoll-spannender Unterhaltung zu würzen. Das funktioniert nur dann reibungslos, wenn Gastronomie und Theater harmonisch zusammenarbeiten.
Nun hatte ich das Vergnügen, in Regensburg eine auch für mich mit Dinnertheater- Hintergrund gänzlich neue Erfahrung zu machen.
Nennen wir es Whisky-Theater.
Eine Mischung aus Dinnertheater, Kurztrip, Event und Zeltlager, gemischt mit Commedia del Arte. Klingt seltsam, ist es auch.
Was dem Publikum an Bord eines Schiffes präsentiert wird, ist so anders als das, was der normale Theatergänger erwartet.
Allein der Auftritt der Schauspieler ist so gänzlich anders als beim Theaterbesuch oder Dinnertheater. Die Handlung und Spielweise auf einem Schiff verlangt sowohl vom Darsteller als auch vom Zuschauer kompromissbereitschaft und die Lust, sich auf den Abend einzulassen.
Man darf nicht vergessen: wir sind auf einem fahrenden Schiff, auf kleinstem Raum zusammen, man kann nicht einfach gehen. Das versetzt den Zuschauer in die Situation des hautnah- Erlebens, noch intensiver als beim Dinnertheater. Keine Bühne, keine bzw. nur geringe künstliche Beleuchtung, Figuren wie aus einem alten Stummfilm bewegen sich umher und sprechen den Gast an. Oder umgekehrt. Eine Stimmung wie bei einem Zeltlager, wo man sich kindische Witze erzählt, manchmal vulgär ist und mit Wein oder am besten mit Whisky anstößt, nicht mit Sekt oder Champagner.
Und wenn es auf der Donau dunkel wird, ist es dunkel. Wenn es regnet, regnet es. Live, unplugged und pur.
Verlassen die Zuschauer zu sehr später Stunde das Schiff, waren sie nicht im Theater, sondern auf einer Reise.
Wenn sie die Reise auch im Kopf mitmachen.
Prost!
Kindertheater, "klassisches" Theater, experimentelles Theater, Tanztheater, Musiktheater, schwarzes Theater, Straßentheater u.v.m.
Neben diesen unzähligen Formen gibt es auch das Dinnertheater, wiederum in verschiedenen Varianten: Dinnerkrimi, Varieté, Clownerie, Event..
Im Fall von Dinnerkrimi ist es so, dass die Zuschauer nicht auf eine Bühne schauen, sondern die Schauspieler unter ihnen und auch mit ihnen agieren. Es kann also gut sein, dass der Gast direkt von einem Darsteller angesprochen wird und antworten soll. Diese Form geht sogar soweit, dass je nach Dinnertheater-Company den Zuschauern kleine Rollen angeboten werden.
Natürlich können sie nicht den Verlauf der Handlung beeinflussen, wohl aber mit gut gesetzten Sprüchen den Schauspielern die Schau stehlen.
Dinnertheater setzt v.a. auf den Unterhaltungswert und versucht, ein stilvoll präsentiertes Gänge-Menü mit leichter, humorvoll-spannender Unterhaltung zu würzen. Das funktioniert nur dann reibungslos, wenn Gastronomie und Theater harmonisch zusammenarbeiten.
Nun hatte ich das Vergnügen, in Regensburg eine auch für mich mit Dinnertheater- Hintergrund gänzlich neue Erfahrung zu machen.
Nennen wir es Whisky-Theater.
Eine Mischung aus Dinnertheater, Kurztrip, Event und Zeltlager, gemischt mit Commedia del Arte. Klingt seltsam, ist es auch.
Was dem Publikum an Bord eines Schiffes präsentiert wird, ist so anders als das, was der normale Theatergänger erwartet.
Allein der Auftritt der Schauspieler ist so gänzlich anders als beim Theaterbesuch oder Dinnertheater. Die Handlung und Spielweise auf einem Schiff verlangt sowohl vom Darsteller als auch vom Zuschauer kompromissbereitschaft und die Lust, sich auf den Abend einzulassen.
Man darf nicht vergessen: wir sind auf einem fahrenden Schiff, auf kleinstem Raum zusammen, man kann nicht einfach gehen. Das versetzt den Zuschauer in die Situation des hautnah- Erlebens, noch intensiver als beim Dinnertheater. Keine Bühne, keine bzw. nur geringe künstliche Beleuchtung, Figuren wie aus einem alten Stummfilm bewegen sich umher und sprechen den Gast an. Oder umgekehrt. Eine Stimmung wie bei einem Zeltlager, wo man sich kindische Witze erzählt, manchmal vulgär ist und mit Wein oder am besten mit Whisky anstößt, nicht mit Sekt oder Champagner.
Und wenn es auf der Donau dunkel wird, ist es dunkel. Wenn es regnet, regnet es. Live, unplugged und pur.
Verlassen die Zuschauer zu sehr später Stunde das Schiff, waren sie nicht im Theater, sondern auf einer Reise.
Wenn sie die Reise auch im Kopf mitmachen.
Prost!





