Vor kurzem habe ich bei einer Aufnahmeprüfung der Schauspielschule "Art Of Acting" teilgenommen. Ich habe mich entschieden dort Vorzusprechen, obwohl ich bereits Schülerin einer Schauspielschule bin, weil ich denke dass das eine super Vorbereitung für das Berufsleben eines Schauspielers ist.

 

Das Vorsprechen machte sehr viel Spaß, alle Teilnehmer guckten zu. Wir brauchten nur einen Monolog vorbereiten. Ich schmiss mir meine Spitzentischdecke um den Hals und legte los. Die drei Prüfer schritten schnell ein und begannen mit mir zu arbeiten. Ich war viel zu Theaterlastig und das musste ich als erstes rausnehmen. Ich sollte die drei Prüfer mit einbeziehen und meinen Text mit meinen eigenen Worten tauschen. Sprich mein Vorsprechtext war nun der Subtext. Das war super, denn ich merkte selbst, dass sich alles sehr echt anhörte. Man hat auch gemerkt, dass es den Prüfern sehr viel Spaß machte mit den Teilnehmern zu arbeiten, was sehr für diese Schule spricht. Ich war so begeistert, dass ich ernsthaft überlegte, auf die Schule zu wechseln. Sehr viel sprach dafür, zum Beispiel, dass in dieser Schule in jedem Semester eine Woche lang ein kleines Szenenstudium mit der Kamera erarbeitet wird. Auch gefielen mir die Dozenten und ihre Arbeit sehr, dass merkte ich, nachdem ich den Unterricht dort zweimal hospitierte. Jedoch habe ich mich dafür entschieden bei meiner jetzigen Schauspielschule zu bleiben, weil mir mein Szenenstudium sehr viel Spaß macht und weil ich auch sehr zufrieden mit der Arbeit meiner Dozenten bin. Des Weiteren habe ich auf meiner jetzigen Schule ein Szenenstudium zu dritt mit einem Dozenten, auf der anderen Schule hat man dass mit der ganzen Gruppe, sprich mit etwa 10 Leuten. Auch bietet meine Schule mehr Fächer und Lernstoff an. Das alles führte zu meiner Entscheidung, die ich mir nicht leicht gemacht habe.
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