
*Caroline Bienert*, die auch bekannt ist als "the bodycoach" traf ich einige Male bei Veranstaltungen in Berlin und im Kreis von Freunden, habe sie bei ihrer Arbeit erlebt und bereits einige Gespräche mit ihr geführt. Dieses hier ist ein Zusammenschnitt unseres ersten offiziellen Gespräches:
KL: Caroline, sag mal, du bist ja wieder erst ganz knapp aus Mallorca nach Berlin gekommen. Ist das Wetter dort so gut, dass es dich dort so lang festhält? /
Caroline: Du, das darf man gar nicht erzählen! 15 Grad und strahlende Sonne. 15 Grad im Plus!
KL: Was hat dich denn überhaupt nach Mallorca getrieben, du hast doch vorher in Deutschland auch nicht schlecht gelebt?
Caroline: Nein, hab ich auch nicht. Ich hatte eine tolle Wohnung und ein Büro in München. Und dann habe ich jemanden kennengelernt, der mich auf die Idee brachte, mir Mallorca mal näher anzusehen. Ich hab das ein
halbes Jahr gar nicht für ernst genommen! Dann war ich soweit und habe mir dort ein Büro gemietet.
KL: Nur ein Büro? Schläfst du denn in deinem Büro?
Caroline: (lacht) Nein, natürlich nicht! Ich habe dort auch eine Wohnung gemietet! Aber da war ich schon ein Jahr in Mallorca und hab die ganze Zeit in Hotels gelebt. Dann hatte ich davon wirklich genug, wollte endlich mal wieder meine eigenen Sachen um mich haben und habe mir doch eine Wohnung gesucht. Aber mein München-Standbein habe ich erst nach 3 Jahren aufgegeben!/
KL: Aber deine Kunden sind doch nicht alles Ansässige aus Mallorca...
Caroline: Nein, natürlich nicht! Die kommen aus der ganzen Welt! Aber weißt Du, ich bin ja kein Artz, ich muß meine Patienten ja nicht unbedingt sehen oder anfassen. Bei mir läuft ja ganz viel über das Gespräch!
KL: Aber Du hast doch auch gesagt, dass Du Untersuchungen machen musst...
Caroline: Ja, in der Regel stimmt das. Aber ich untersuche ja keine Organe oder Organsysteme. Ich untersuche ja nur die Biochemie des Körpers, seine Flüssigkeiten auf Störungen. Denn bei den meisten Menschen und fast allen Deutschen sogar ist das Säure-Base-Verhältnis im Körper nicht mehr im Gleichgewicht. Also untersuche ich dann die Körperflüssigkeiten und die Haare darauf.
KL: Also muss es eigentlich doch zumindest einen direkten Kontakt geben.
Caroline: Nein, nein! Die Haare können mir durchaus geschickt werden und die Körperflüssigkeiten kann ja der Arzt deiner Wahl untersuchen, ich benötige nur eine Kopie der Ergebnisse.
KL: Was genau ist es denn, was eine Arbeit mit dir ausmacht?
Caroline: Stell dir das mal so vor: Wenn Du Brot isst, dann geht das Brot ja nicht direkt ins Blut. Es muss erst verstoffwechselt werden. Wenn dieser Stoffwechsel nun aber gestört ist, werden die wichtigen Nahrungsbestandteile nicht im Körper transportiert oder nicht an die ihnen zugedachten Stellen. Dadurch kommt es zu einer Schädigung des Immunsystems. Das kann sogar eine Zeitlang vom Körper kompensiert werden, aber irgendwann kommt es zum Zusammenbruch und die Menschen wundern sich und sind ungläubig, denn sie meinen, es hat doch jahrelang funktioniert!
KL: Also wenn ich jetzt eine Ernährungsumstellung anstrebe, dann kann ich die Ernährungsfehler der letzten Jahre mit besserer künftiger Ernährung wieder wettmachen...
Caroline: Nein, so funktioniert das leider nicht. Das Blut hat die Aufgabe, den ph-Wert von 7,1 zu halten. Das kann er bei falscher Ernährung nicht und der Körper wird sauer. Die natürlichste Entgiftung und findet schon über die Art der Nahrung und auch die Art der Nahrungsaufnahme statt, aber Altlasten werden davon leider nicht abgebaut, das funktioniert über ein anderes System.
KL: Was meinst du denn, wenn du sagst, dass die Art der Nahrungsaufnahme eine Rolle spielt?
Caroline: Ernährung muß doch auch Spaß machen, sonst macht doch eine Ernährungsumstellung auch keinen Sinn! Wenn es den Menschen nicht schmeckt oder das Essen keinen Spaß macht, dann hält das doch niemand durch. Eine gesunde Ernährung beinhaltet immer auch Genuß. Eine Mahlzeit im Stehen, beim Fernsehen, chatten oder email-Schreiben hat damit nichts zu tun, wird aber von den meisten so praktiziert. Nein, nein, eine Mahlzeit in aller Ruhe, an einem schön gedeckten Tisch, ohne Zank und
Streit -- nur dann wird auch wirklich verstoffwechselt. Streß sorgt dafür, dass der Stoffwechsel nicht oder nur gehemmt arbeitet.
KL: Du, liebe Caroline, arbeitest seit dem heutigen Tag ja auch aktiv mit Markus auf dieser Basis. Wie ist es dazu denn überhaupt gekommen?/
Caroline: Markus und ich wir haben in München eine gemeinsame Freundin, Sharon, und die hatte mal via Facebook den Kontakt zwischen uns hergestellt. Ich hatte damals vermutet, dass Markus eine
Ernährungsumstellung anstrebt -- dem war aber gar nicht so. Erst im Laufe der Zeit hat sich der Gedanke bei ihm entwickelt und am Ende hatte er wirklich Lust drauf.
KL: Immer wieder weist du auch darauf hin, dass man mehr, vor allem Wasser, trinken soll. Warum hältst Du das für so wichtig?
Caroline: Der Mensch besteht zu 80%, manche sagen sogar zu 90%, aus Wasser. Und verbraucht natürlich auch Wasser. Diese Wasserdepots im Körper müssen wieder aufgefüllt werden! Ein Beispiel sind die Bandscheiben, die ebenfalls viel Wasser enthalten, den ganzen Tag beansprucht werden und sich erst nachts aus den am Tage angelegten Wasserdepots wieder auffüllen, sodaß sie morgens beim Aufstehen wieder prall gefüllt sind. Ist nicht genug Wasser im Körper, können die Bandscheiben sich nicht vollsaugen und damit hat man im Ergebnis über kurz oder lang kräftige Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle. Das ist sicher nicht in jedem Fall die Schuld von Wassermangel im Körper, ebenso wie bei vielen anderen Erkrankungen. Aber ich wage zu behaupten,
dass wenn der Mensch genug Wasser trinken würde es vermutlich die Hälfte aller gängigen Krankheiten gar nicht mehr geben würde.
KL: Liebe Caroline, ich danke Dir herzlich für Deine Zeit und freue mich sehr auf das nächste Treffen mit Dir!