Wenn der Tag vorüber ist, denke ich an alles, was ich getan habe. Habe ich den Tag vergeudet oder habe ich etwas erreicht? Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind? War ich wütend auf alle oder war ich freundlich? Was ich auch getan habe, es ist vorbei. Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor, den ich gebrauchen kann oder vergeuden oder was immer ich will.
Heute Abend nehme ich mir vor: Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werde etwas tun, was wert ist, getan zu werden."
die branche ist wirklich auf dem hund gekommen!?
ich habe gestern die ZAV nach den vakanzen angefragt? es wir zur zeit sehr wenig gedreht ,und wenn gedreht wird schlecht bezahlt. es wird höchste zeit liebe kolleginnen und kollegen das zepter selbst in die hand zu nehmen. tretet der BFFS bei und unterstützt sie aktiv. werdet munter lasst euch nicht mehr alles gefallen. sicher ein schauspieler will spielen.aber dazu braucht er auch gute arbeitsbedingungen. wenn der affe jetzt sogar mehr verdient. und der hund 350EURO-bellgeld bekommt. ist da eine schieflage in der film und fernsehbranche erreicht !? der BERUF des SCHAUSPIELERS steht auf dem spiel. wir sind doch keine SCHMIERENKOMÖDIANTEN!?
mit spielerischen grüssen STEPHAN DIALER
Vor einiger Zeit sah ich "Trainspotting" in der Volksbühne (Berlin). Nach einem (gefühlt fünfminütigen) Monolog der Darstellerin, von dem mir im Gedächtnis geblieben ist die endlos wiederholte Schleife "Ja so ein Arschloch, ja, so ein verficktes Arschloch, das ist ja sowas von einem Arschloch", kotzte jemand im Publikum wie ein Reiher.
Es stank blitzschnell bestialisch. Viele Zuschauer wollten raus. Der dickste und größte Schauspieler, ein vierschrötiger Kahlkopf (im Schottenrock mit Springerstiefeln) herrschte das Publikum an: "Sitzenbleiben!" Er versperrte den schmalen Ausgang (bei dieser Inszenierung saß das Publikum auf einer Tribüne auf der Bühne, mit Blick auf den eigentlichen Zuschauerraum).
Zehn Minuten dauerte es etwa, bis jemand die Kotze unter den Tribünen weggewischt hatte. Zwischendurch kam einer von zwei weiteren Schauspielern (der Vierschrötige bewachte den Ausgang, das Bett war abgeschoben worden) auf die Szene, fragte, wie weit die Wegwischerei sei und meinte seufzend: "Jetzt müsste man improvisieren können."
Das Gespräch mit Schauspielerin und Freundin Eva-Maria Reichert über Online-Castings ist online!
Bin gespannt auf Eure Reaktionen! Wen sehe ich bei der Podiumsdiskussion am Dienstag auf dem Filmfest? Möchte da ein paar Stimmen/Interview einfangen. Jemand Lust auf ne kleine Diskussion für den Podcast?
Würde mich freuen, Kollegen ! (
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Uns Schauspielern wird oft eine gewisse Offenheit und Dekadenz nachgesagt.
Der Schauspieler, der verführt, sei`s auf der Bühne oder im Privatleben,
Er ist der, der immer ein Geheimnis mit sich trägt.
Diese Schwangerschaft hatte in etwa die Dauer einer Giraffen-Schwangerschaft. Von der fixen Idee des Kinderwunschs, bis zur Geburt dauerte es 15 Monate. Und ja, ich bin eine Rabenmutter. Ich habe mein altes Baby in die Wüste geschickt. Und es hat Spaß gemacht, denn die stolze Mutter hat sich selbst gefunden! Wovon rede ich hier eigentlich? Na, von meiner neuen Homepage. Ist doch klar!
Meine erste Homepage bekam ich vor zehn Jahren. Damals ein Weihnachtsgeschenk, beheimatet auf: nadines-musik.de. Ich war zu dieser Zeit in der elften Klasse, noch drei Jahre vom Abitur entfernt. Es schwebte schon etwas in der Luft, aber dass ich meine Brötchen ausschließlich mit der Kunst verdienen will, war damals noch nicht klar. Die Homepage veränderte sich im Laufe der Jahre mit mir zusammen. Sie wurde erwachsener, professioneller, lernte dazu und zog schließlich zu ihrer heutigen Adresse: www.nadine-zaremba.de Während meines Schauspielstudiums war die alte Homepage noch völlig ausreichend. Um die wichtigsten Informationen zu erhalten, auch noch in meiner beruflichen Anfangsphase. Mittlerweile habe ich als Schauspielerin aber ein Gesicht. Ein Rollenprofil. Und das Gesicht meiner Homepage passte plötzlich so gar nicht mehr zu dem, was ich als Künstlerin auf der Bühne darstelle und als Mensch lebe. Die Seite war schwarz, trist, düster, brav, langweilig. Nadine Zaremba ist aber farbenfroh. Und ganz bestimmt nicht brav und langweilig. Ich spiele hauptsächlich komische Rollen. Und ich liebe es. Zudem habe ich herausgefunden, dass die Liebe vom Publikum erwidert wird, wenn ich das tue. Trifft sich ja prima! Spätestens seit einer Imageanalyse bei dem Schauspielcoach Michél Keller war klar: In meinem Online-zu-Hause musste dringend renoviert werden. Ein Teil von mir ist aber auch Perfektionisten und bricht nichts übers Knie. Es arbeitete also in meinem Kopf. Bevor ich Euch jetzt mit den ganzen 15 Monaten Trächtigkeit langweile, springe ich nun in die Phase, kurz vor der Niederkunft.
Vor einem Monat hatte ich endlich ein Layout. Farbenfroh, knallig, aber clean und strukturiert. So, wie ich es auch bin. Clou dieses eher schlichten Layouts sind die Fotos. Und da kam meine Freundin und Kollegin Jennifer Besseler ins Spiel. Jennifer ist eine junge Fotografin und Kommunikationsdesignerin, welche sich auf inszenierte Portraits spezialisiert hat. Sie arbeitet künstlerisch, sowie in den Bereichen Fashion, Beauty und Werbung und macht Standfotografie für Musiker. Ich lernte sie bereits 2004 kennen und wir haben seit dem immer mal wieder zusammen gearbeitet. Unter anderem habe ich für ihre Studienprojekte Modell gestanden, den Mut gehabt mich in ihre begabten Hände bei der Ausstellung „Natürlich“ zu begeben und diese auch als Sängerin auf der Vernissage eröffnet. Durch die regelmäßigen Arbeiten mit Jenny wusste ich: Sie versteht mich. Wir sprechen die gleiche Sprache. Die weiß, was ich will. Jennifer war auch sofort Feuer und Flamme für das Projekt. Und wenn sie mit der Arbeit beginnt, ist sie auch nicht mehr zu stoppen. Innerhalb weniger Tage hatte sie es möglich gemacht, dass wir einen ganzen Vormittag in dem Studio ihres ehemaligen Mentors – James Higginson – shooten durften. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an James für diese tolle Möglichkeit!
Hallo zusammen!
In meinem Podcast "Sein-Nichtsein" interview ich Schauspieler, Filmemacher, Regisseure und lass Euch an meinen Gedanken rund ums Thema Schauspiel teilhaben.
Falls Ihr Lust habt, Gastbeiträge für den Blog zu schreiben oder Euch selbst im Podcast einbringen wollt, dann schickt mir eine eMail!
Ich würde mich sehr darüber freuen!
Sommerliche Grüße
Philipp

Am 08. Juni fand in der HomeBase Lounge am Potsdamer Platz zum ersten Mal der „Filmsalon“ statt. Oder doch die Veranstaltung „Film & Friends“? Warum ich das nicht so genau sagen kann? Nun ja, es war die erste Veranstaltung. Die Namensfindung ist noch im Gang. Und warum nicht erst mal die Atmosphäre schnuppern und dann eine Entscheidung treffen!? Die Organisatoren kann ich klar benennen. Es sind: Festiwelt - das Netzwerk der Berliner Filmfestivals -, der Autor Klaus Rathje und die Schauspielerin Lena Krimmel, sowie die HomeBase Lounge. Das Prinzip ist einfach, wie wirkungsvoll. Schauspieler, Autoren, Regisseure, Kabelträger und Kinogänger finden sich in lauschiger Atmosphäre zusammen um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu spinnen oder einfach nur einen netten Abend zu haben.
Nett war er, der Abend. Wieder „zu Hause“ in der HomeBase Lounge. Aller Anfang ist schwer, dennoch haben sich beim ersten Treffen schon rund 200 Filmschaffende und Begeisterte zusammen gefunden. Neue Gesichter, aber auch viele von denen, die sich in der neuen Location und im größeren Rahmen des „Berliner Filmforums“, nicht mehr ganz so wohl fühlen. Ich war zusammen mit meiner Agentin Katja Lorenz von der Colibriagentur für Schauspieler vor Ort. Diese hatte wie gewöhnlich ordentlich Wind gemacht und einige ihrer Vögelchen im Gepäck. Ulrike Haase, Isabella Lewandowski und der zukünftige Colibri Uwe Neumann, waren mit von der Partie. Wie immer bei solchen Gelegenheiten war es schön, die neusten Neuigkeiten auszutauschen, zu hören was der andere so macht, wo etwas in Gang ist, was sehenswert ist und einfach nur gemeinsam zu lachen und Spaß zu haben.
Theatermacher sollten doch über “Theater” bloggen. Sie sollten einfach über ihre Idee von Theater schreiben. Oder über ihre Art, Theater zu machen. Richtig Reklame sollten sie natürlich nicht machen für ihr Theater oder für ihre Art, Theater zu machen.
Oder? Dabei will doch “tous le monde” eine Bühne sein. Und tatsächlich (wie Shakespeare sagte): Alle Fraun und Männer sind nur Spieler. Und die meisten sind Falschspieler. Schlechtspieler.
Guckt Euch um! Wundert Euch nicht! Soviele Pflaumen, wie man gerade beobachten kann, gab es schon immer. In unseren Breitengraden und in den letzten 150 Jahren ist für einige von uns einiges ganz gut gelaufen. Aber der Rest: Mieses Theater. Blut und Sperma. Und soviel Idiotie!
Der 30jährige Krieg: 8 Millionen Tote, die 21 Millionen Einwohner von Deutschland und Österreich auf 13 Millionen reduziert. Bei der Belagerung von Magdeburg zum Beispiel sind 25 000 der 30 000 Bewohner umgekommen. Der 30jährige Krieg war ja ein Ringen im Namen des wahren Christenglaubens. Aber hört mal! Wer da überlebt hatte, hatte wohl alles erlebt, was wir Erdenwürmer mit der angeblich so überragenden Intelligenz durchleiden können: Hznger, Seuchen, Plünderungen, Vergewaltigungen - da ist praktisch keine(r)verschont geblieben. Es wurde alles gegessen, was noch kreuchte und fleuchte bis zu Katzen und Hunden, aber auch was nicht (mehr) fleuchte: Eicheln und Gras, im Elsass auch das Fleisch Erhängter.