Part 1: Wurde abgedreht vor dem Alexa (das ist ein großes Einkaufszentrum auf dem Alexanderplatz in Berlin). Die Idee: Ich habe mich als Weihnachtsfrau mitten im Hochsommer verkleidet und direkt vors Center gestellt und wartete. Die Reaktionen der Leute reichten von völliger Ignoranz, über lachen und staunen. Die Geschichte wurde aufgelöst, in dem ich abgeholt wurde. - Von einem riesigen Rosa Osterhasen, mit Schlappohren.
Die Reaktionen auf den Osterhasen waren extrem. Die Leute mussten wirklich lachen. Das Problem war nur, dass mein Freund aus Personalnot gezwungen war, die Rolle des Osterhasens zu übernehmen. Das fand er gar nicht lustig, zu mal ständig jemand ein Foto von ihm haben wollte.
Mit Greeneyemonster, a.k.a. Art Bumiller, habe ich am Wochenende mein erstes Showreel gedreht. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, dies liegt jedoch größtenteils an der Erfahrung und professionalität von Art Bumiller.
Angefangen haben wir mit einer Idee für einen Kurzfilm. Art Bumiller hat das ganze mit mir dann als Regisseur und Kameramann sehr gut umgesetzt. Im Kurzfilm spiele ich eine sogenannte - Mitte-Claudia -, die etwa 25 Jahre alt ist und ständig Party macht und Drogen nimmt.
Am Freitag haben wir street Comedey gemacht, dass machte uns allen sehr viel spaß, obwohl die Kamera recht groß war, haben die Passanten die versteckte Kamera nicht gleich entdeckt.
Ich habe mich entschieden von Anfang an bei Castings dabei sein zu wollen, weil ich die Übung brauche um spätestens wenn ich mit meiner Schauspielausbildung fertig bin, Top Fit zu sein. Man lernt bei den Castings sehr viel und kann die viele der neuen Eindrücke gut in den Schauspielunterricht mit einbringen.
Los Angeles (dpa) - So rätselhaft sein Leben, so geheimnisvoll sein Abschied: Die Trauerfeier für Pop-Ikone Michael Jackson am Dienstag in Los Angeles war bis zum Schluss von Spekulationen umrankt.
„Ich will dir sagen, wieso du hier bist. Du bist hier, weil du etwas weißt. Etwas, das du nicht erklären kannst. Aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt. Du weißt nicht was, aber es ist da. Wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht. Dieses Gefühl hat dich zu mir geführt.“
Die Schauspielprüfung habe ich tatsächlich bestanden. Ich habe mich erst ziemlich kurzfristig entschieden (am 16.11.) das zu versuchen. Am 20.11. fand die Prüfung schon statt! Ich habe vorher einfach nicht daran gedacht, dass ich da auch mitmachen könnte, weil es sehr weit weg zu sein schien. Aber ich habe mich dann einfach ran gesetzt und dann die Nacht vom 20. zum 21. durchgeprobt.
Vor kurzem habe ich bei einer Aufnahmeprüfung der Schauspielschule "Art Of Acting" teilgenommen. Ich habe mich entschieden dort Vorzusprechen, obwohl ich bereits Schülerin einer Schauspielschule bin, weil ich denke dass das eine super Vorbereitung für das Berufsleben eines Schauspielers ist.
Ich kann mich noch sehr gut an die ersten Bewerbungen erinnern, anno 2005: Für viel Geld Fotos und Bewerbungsmaterialen gemacht, dann an knapp 250 Theater und Caster rausgeschickt. Tagelang habe ich mich gefreut, gewartet und gehofft auf Antworten, und siehe da: es kamen, wenn überhaupt, fast ausschließlich Absagen zurück. Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht. Da ist man ein junger, ambitionierter Schauspieler, noch in Ausbildung, will spielen, aber kein Theater bietet die Chance, wenigstens vorzusprechen. Unsere Dozentin Dani hat damals einen Satz gesagt, den ich mir gut eingeprägt habe: “Bewerbungen rausschicken und dann erstmal vergessen. Nicht mehr darüber nachdenken, sonst blockiert man sich.”
Und sie hat recht. Je weniger man sich dem Erwartungsdruck aussetzt, desto lockerer ist man bei anderen Castings, Bewerbungen, Anrufen etc. Was mir allerdings total gegen den Strich geht ist die Art, wie Filmhochschulen, Low- und No-Budget-Projekte, freie Theater und Regisseure mit Bewerbungen umgehen. Seit geraumer Zeit hat sich das Internet Gott sei Dank als Bewerbungsmaschine durchgesetzt und man verschickt Links zum Demoband, auf die Homepage und Vita sowie Fotos per eMail. Nur bekommt man in den seltensten Fällen eine Antwort. Hey, ich nehm mir auch die Zeit und schreibe ein paar Zeilen, wenn ich eine Anzeige auf Crew United, Theaterjobs, Ca:st etc. lese. Immerhin sitzt da jemand, schaltet ein Gesuch und möchte interessante Leute für seine ausgeschriebenen Rollen kennenlernen. Aber auch wenn man auf die Rolle nicht passt, kann man doch zumindest eine standardisierte Antwort erwarten, oder? Was ist denn in Zeiten von eMail und Internet dabei, einfach ein kleines “Sorry, passt nicht, danke für Deine Bewerbung” zu schreiben? Ihr Jungregisseure, Produzenten, Film- und Theaterleute mit großen Zielen, auch Höflichkeit und Freundlichkeit gehört zum Geschäft. Erst vor Kurzem habe ich das dritte Mal auf eine Anzeige von einem gewissen XY geantwortet und das dritte Mal keine Antwort bekommen. Was hält diesen “Regisseur” in Ausbildung davon ab, ein paar Zeilen zurückzuschreiben? Ich weiß es nicht. Was ich weiß ist, dass ich weiterhin meine Mailings rausschicke, immer höflich, aber mittlerweile doch um einiges kürzer, kompakter und direkter als vor einem Jahr. Denn auch mir wird die Zeit nicht bezahlt. Es geht um einen (bezahlten/unbezahlten) Job und um einen Kontakt, der doch beiden Seiten etwas bringen soll.