Hexen-Tanz in "Willis wilde Weiber" (Shakespeare-Collage für ein Damen-Trio - Produktion: AuGuSTheater Neu-Ulm)
Allenthalben leiden Stadtsäckel an Schwindsucht, ganze Nationen drohen Pleite zu gehen, da könnte man meinen: Auch die Theater müssten das Menetekel an der Wand zur Kenntnis nehmen. Stücke mit 57 Schauspielern für 57 Rollen? Nicht mehr zeitgemäß! „Faust“? Kann einer allein spielen. In fünf Minuten. Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“? Ein Akteur und ein Musiker reichen …
[Invalid video specified]Hallo, in diesem Video könnt ihr etwas erfahren über die Schauspieltechnik SourceTuning, die von mir entwickelt wurde und seit einigen Jahren sehr erfolgreich zum Einsatz kommt.
Ganz großen Dank für das tolle Kostüm von dem Berliner Art & Fashion Laden "Candynailz" Aenny entwickelte ein tolles Outfit und zusammen mit Sophie Erfurth, die für MakeUp und Maske zuständig war, haben die beiden wirklich gut gestylt. Ganz großen Dank!
Das kleine Ding hier habe ich gemacht. Von A bis Z und von oben bis unten. Wenn du nicht grad soooo beschäftigt bist und so gaaaar keine Zeit hast, dann gucks dir doch mal an. Und sonst auch.
So mancher von euch kennt es vielleicht schon - meiner Erfahrung nach aber die wenigsten:
Crowdfunding. Eine Möglichkeit der Finanzierung durch eine Masse, die Beträge ihrer Wahl anonym oder namentlich spendet, gebündelt über die jeweilige Crowdfunding-Plattform.
Eine geniale Idee, Filme auch ohne Förderung finanziert zu bekommen - wenn man denn genug Unterstützer zusammen bekommt! Doch bei den heutigen Möglichkeiten, über das Internet für sein Filmvorhaben zu werben - besteht eine reelle Chance.
"Und Florian und Martin dachten, ihre vertauschten Gesichter seien ihr größtes Problem... "
Und weiter geht es mit unserer abenteuerlichen Saga, bei der es um nichts geht - und um alles. Wir suchen nach Antworten, wir suchen nach Fragen - zu keiner Zeit sind wir dabei um das Absurde verlegen.
Und mitten in der großen Ahnungslosigkeit stoßen wir auf einen Charackter, der wohlmöglich etwas mehr Potenzial zur Aufklärung inne hat, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Am 28. Oktober wird "Vermischte Gefühle" von Richard Baer im AuGuSTheater Neu-Ulm Premiere haben. Für die Rolle des "jüngeren Möbelpacker Langer" suchen wir noch einen jungen Kollegen (laut Stück ist er "Anfang 20").
Die Bewerber sollten möglichst aus der Region kommen und Wohnmöglichkeiten haben.
Kann mir jemand sagen, wo man Theatermachen lernt? Ich meine als freier Künstler, der sich selbständig und ein Theater "auf"macht (gründet). Eigentlich rutscht man da so rein - und wird immer wieder aufs Neue überrascht. So war ich überrascht, als ich von meiner Bank ein Schreiben bekam, in dem sie die "Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse fordert, weil sie "als Ihr Geschäftspartner an der Entwicklung der wirtschaftlichen Situation interessiert" ist und "weil diese Informationen eine wichtige Basis für unsere finanzwirtschaftliche Beratung darstellen".
Das Schreiben kommt mit schöner Regelmäßigkeit. Dabei kann das Theater gar keine Kredite aufnehmen, es kann nicht mal das Konto überziehen. Seit fast 20 Jahren weist der Etat so ziemlich die gleichen Zahlen auf (er ist niedriger als das Jahresgehalte zum Beispiel des Bonner Intendanten). Die geforderte Gewinnermittlung macht seit zehn Jahren das Büro, welches auch die Steuererklärung macht. Das Ergebnis wird von vier offiziellen Stellen geprüft.
Dem Steuerberater, der das Theater als Klienten nahm, hatte mangels anderer vergleichbarer Einrichtungen keine Routine. Da wurde zum Beispiel gefragt. "Weshalb wollen Sie denn so viele Paar Schuhe absetzen? Und dann noch in unterschiedlichen Größen?" Es klang heraus, als würde die Theaterleitung einen privaten Schuhtick kaschieren. Die Gegenfrage: "Wäre es nicht auffälliger, wenn alle diese Schuhe meine Größe hätten?" ließ ihn stutzen und dann lachen. Die Gagen der engagierten KollegInnen liefen jahrelang unter "Posten der Warenabgabe". Wir haben das nie verstanden.